BASIC

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BASIC oder Warum tue ich mir DAS nur an?

Willkommen bei einer kurzen Einführung zu Beginner‘s All-purpose Symbolic Instruction Code besser bekannt unter der Abkürzung BASIC. Ich halte diese Einführung bewusst kurz, denn wie ihr im Laufe der nächsten Beiträge sehen werdet, ist BASIC nicht unbedingt dazu geeignet den C64 auch nur annähernd auszuschöpfen.

BASIC ist extrem langsam, das liegt daran, dass der Prozessor des C64 es überhaupt nicht verstehen kann. Bei der Programmausführung muss jede Zeile, jeder Befehl für den Prozessor ‚übersetzt‚ werden. Dies macht der so genannte Interpreter. Mehr ins Detail was den technischen Hintergrund betrifft, möchte ich bei dieser Einführung nicht gehen.

Ich beschränke mich hier auf das Original BASIC V2 des C64, dass jeder, der einen unveränderten Rechner hat, nach dem Einschalten vorfindet. Wer sich entschieden hat, etwas mit dem C64 zumachen, da er mal von Microsoft weg möchte, den muss ich hier direkt enttäuschen. Das C64-BASIC stammt von keinem geringeren als Bill Gates! Später für seine Lizenz-Politik gescholten, hat der junge Mr. Gates hier wohl seinen schlechtesten Deal geschlossen. Jack Tramiel (der im April 2012 verstorbene Commodore-Gründer) hat eine pauschal Lizenz für eine Einmalzahlung ergattert und durfte BASIC dann auf sovielen Rechner und Modellen einsetzen, wie er wollte.

OK, nun geht es aber wirklich los.

Wer den C64 benutzt muss sich auch mit BASIC auseinandersetzen. Nur mit BASIC-Befehlen wie LOAD, LIST und RUN wird man überhaupt ein Programm laden und starten können.

Eine kleine Übersicht der wichtigsten Direktbefehle fürs Laden und Starten von Programmen. Jeder Befehl muss mit <RETURN> bestätigt werden.

LOAD erstes Programm von der Datasette laden
LOAD„Programmname„ bestimmtes Programm, von der Datasette laden
LOAD„:*„,8 erstes Programm von Diskette laden; Wird der Doppelpunkt : weggelassen, so wird das zuletzt geladene Programm erneut geladen, nach dem Einschalten oder nach einem Floppy-Reset (dann gibt es ja kein zuletzt geladenes Programm) wird auch wieder das erste geladen.
Der * dient wie unter DOS als Wildcard, d.h. ihr könnt auch „FIRE*„ eingeben, um das erste Programm, dessen Name mit FIRE beginnt zu laden.
LOAD„Programmname„,8 bestimmtes Programm von der Diskette laden
Folgt auf ,8 noch ein ,1 so wird das Programm an die vom Programmierer bestimmte Speicheradresse geladen. Das ist bei Maschienenspracheprogrammen wichtig (s. Assembler). Ohne weitere Angaben wird das Programm in den „BASIC-Speicher„ geladen.
LOAD„$„,8 Inhaltsverzeichnis der Diskette laden
SAVE „Programmname„ BASIC-Listing auf der Datasette speichern
SAVE „Programmname„,8 BASIC-Listing auf der Diskette speichern
LIST Inhaltsverzeichnis der Diskette bzw. ein BASIC-Programm anzeigen
LIST x Zeile x anzeigen
LIST x- zeige alles ab Zeile x
LIST -x zeige alles bis Zeile x
LIST x-y zeige Zeilen x bis y
NEW Speicher löschen (vergewissert euch VORHER, das auch alles gespeichert ist)
RUN geladenes Programm starten

In den weiteren Beispielen gehe ich immer von einem Diskettenlaufwerk aus!

Weiter geht es mit dem ersten Programm…


Schrott!!Naja...Geht so...Ganz gut...SUPER! (8 Bewertungen | Ø 4,50 von 5 | 90,00%)

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